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Eine sehr dekorative Blume mit einer Höhe von 70-80 cm. Der Durchmesser der Blüte beträgt bis zu 12 cm. Blüht im Juni - Juli.
Liebt Licht und ist kälteresistent, ausreichend trockenheitsresistent.
Eine atemberaubend schöne Pflanze auf hohen Stielen mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern und schicken, einzelnen, gefüllten Blütenständen, die sich an den Enden der Stiele befinden. Die Zungenblüten sind weiß, die Röhrenblüten gelb. Sieht gut aus in Pflanzungen vor dem Hintergrund von Ziersträuchern, in Rabatten und gemischten Rabatten. Die Blumen halten lange in der Vase.
Aussaat: Für Setzlinge im März-April. Die Samen nur leicht vertiefen, ohne sie mit Erde zu bedecken, da sie zum Keimen Licht benötigen. Bei +15+18°C erscheinen die Sämlinge nach 2-3 Wochen. Nach dem Erscheinen von zwei echten Blättern werden die Sämlinge pikiert. Die Setzlinge werden im Mai - Juni mit einem Abstand von 40-50 cm ins Freiland gepflanzt.
Pflege: Geeignet ist jeder Gartenboden, der nicht sauer ist, und ein offener, sonniger Standort. Regelmäßiges Gießen, Beschneiden der Stängel mit verwelkten Blütenständen und Düngen sind notwendig.
Für den Winter sollten die Pflanzen mit trockenem Laub oder Nadelbaumzweigen bedeckt werden. Um ein Schrumpfen der Blütenstände zu vermeiden, wird die Margerite alle 3-4 Jahre im Frühjahr geteilt.
Blütezeit: Juni - Juli.
Gute Partner sind die Pfirsichblättrige Glockenblume, der Rittersporn, die Kuckucks-Lichtnelke, die Hohe Flammenblume.
* Standort: gut beleuchtete Standorte. An schattigen Standorten kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung der Entwicklung der Pflanzen und ihrer Blüte. Die Hohe Wiesen-Margerite verträgt Lichtmangel besonders schlecht.
Boden: Die Böden sollten fruchtbar sein, auf einer Tiefe von 25-30 cm kultiviert, ausreichend feucht und gut drainiert. Auf armen Böden sowie bei unzureichender Bewässerung werden die Blüten kleiner. In schwere und leichte Böden werden je nach mechanischer Zusammensetzung 20 bzw. 15 kg gut verrotteter organischer Dünger pro 1 m3 gegeben.
Verträgt keine leichten sandigen oder schweren lehmigen Böden und feuchten Standorte! Auf überfeuchteten Böden ist sie oft von Pilzkrankheiten befallen und altert schneller.
Pflege: Teilen Sie den Strauch alle 3-4 Jahre, da die Pflanze sonst abstirbt.
Margeriten sind Pflanzen, die sehr gut auf die Ausbringung von organischem Dünger, insbesondere Mist, auch frischem, reagieren. Auf feuchten Böden werden die Blütenstände der Margeriten größer und ihre Farbe wird leuchtender. Die Bewässerung ist für sie sehr wichtig. In der Trockenheit müssen alle beschriebenen Pflanzen bewässert werden, besonders während der Blütezeit. Um die Feuchtigkeit im Boden zu erhalten, wird empfohlen, die Pflanzungen zu mulchen. Am besten verwendet man Holzhackschnitzel, aber auch Hobelspäne und Grasschnitt sind möglich. Nach der Blütezeit empfiehlt es sich, die Triebe abzuschneiden, da sie schnell vertrocknen und das Aussehen der Pflanze beeinträchtigen. Unter günstigen Bedingungen kann es bei der Gewöhnlichen Wiesen-Margerite zu einer zweiten Blüte kommen. Besonderes Augenmerk sollte auf die Winterabdeckung von großblumigen und gefüllten Formen gelegt werden. Die Schicht aus trockenem Laub sollte mindestens 10-15 cm betragen. Im zeitigen Frühjahr muss die Abdeckung entfernt werden, damit die Sträucher nicht faulen.
Krankheiten und Schädlinge: Die Margerite ist anfällig für Stängelfäule, Fusarium-Welke, Bakterienkrebs, Blattfleckenkrankheiten, Rost, Echten und Falschen Mehltau, Wurzelparasiten, Wiesenthripse, Chrysanthemenminiermotten. Besonders oft leiden diese Pflanzen bei feuchtem, kaltem Wetter unter Pilzkrankheiten. Auf ihren Blättern erscheinen dunkelbraune Flecken. Zu Beginn der Schädigung kann die Pflanze mit einer 1%igen Bordeauxbrühe behandelt werden. Die Behandlung nach zehn Tagen drei- bis viermal wiederholen. Man kann die Sträucher mit Asche bestreuen, und wenn sie stark beschädigt sind, den oberirdischen Teil des Strauches abschneiden und verbrennen. In der Regel sind die neu austreibenden Blätter vollkommen gesund.
Vermehrung: Durch Samen, Teilung der Rhizome und Stecklinge. Die Samen werden im Frühjahr im Gewächshaus zur Anzucht von Setzlingen oder im Herbst in Beete im Freiland ausgesät. Bei der Aussaat im Frühjahr erscheinen die Sämlinge nach 18-20 Tagen. Die Sämlinge blühen im zweiten Jahr.
Während bei einfachen Margeriten reichlich Samen gebildet werden und die Sorteneigenschaften mehr oder weniger durch die Samen übertragen werden, bilden gefüllte Margeriten nur sehr wenige Samen.
Die Sträucher werden im 3.-4. Anbaujahr geteilt, da bei längerer Nutzung der Pflanzen eine Verkleinerung der Blütenstände stattfindet. Die Teilung erfolgt im Frühjahr in kleine Teile, die in einem Abstand von 30 cm gepflanzt werden. Bei der Teilung und Pflanzung im Herbst ist ein großer Ausfall der Pflanzen nach der Überwinterung zu verzeichnen. In der ersten Zeit benötigen sie bei trockenem Wetter eine Bewässerung. Für die Stecklingsvermehrung werden kleine basale Rosetten verwendet, die so abgeschnitten werden, dass die Blätter nicht auseinanderfallen. Sie wurzeln besser in der zweiten Hälfte des Sommers. Sie wachsen mehr als 5 Jahre an einem Standort.
Verwendung: Sieht gut aus in Gruppenpflanzungen vor dem Hintergrund von Ziersträuchern, in Rabatten.
Die Hohe Wiesen-Margerite kann als stabile Zierpflanze für die Anlage von Sortengruppen verwendet werden, die auf dem Rasen, an Waldrändern und in der Nähe von Ziersträuchern gut aussehen.
Neben der Verschönerung des Gartens liefern Margeriten auch einen hervorragenden Schnitt. Sie halten lange im Wasser, gefüllte bis zu 10 Tage. Besonders schön sind Sträuße aus Margeriten mit einem Zweig Schleierkraut. Viele Gärtner ziehen diese Blumen speziell für den Schnitt an. Dabei ist es wichtig, einen langen Blütenstiel und einen großen Blütenstand zu erhalten.
Dies wird auf zwei Arten erreicht: Erstens durch häufige, fast jährliche Teilung des Strauches, also durch eine ständige Verjüngung. Zweitens durch den Anbau von Blumen auf gut gedüngten Flächen mit reichlicher Bewässerung. Leider sind gerade solche Pflanzen häufiger von Pilzkrankheiten befallen und weniger winterhart.
Partner: Passt hervorragend zu Glockenblumen, Kornblumen, Rittersporn. Wiesen-Margeriten und Pyrethrum sind sehr oft in gemischten, artenreichen Blumenbeeten, sogenannten Mixed Bordern, zu finden.
Die schöne Form des Strauches und die lange Blütezeit machen sie unentbehrlich, wenn es darum geht, farbenfrohe Akzente auf Rasenflächen zu setzen. Ende Mai - Juni ist eine Kombination aus Gewöhnlicher Margerite mit Gemswurz und Rosa Wucherblume sehr schön anzusehen. Diese weiß-gold-rosa Gruppen mit Einsprengseln von leuchtend roten Mohnblumen sind die beste Dekoration für Ihren Garten.
Bot. syn.: Chrysanthemum ircutianum (DC.) Turcz., Leucanthemum ircutianum DC.

